Zuckerfreie Hundesnacks

Zuckerfreie Hundesnacks

SmoothieDog: Die Revolution der Hundesnacks

Der Blogbeitrag könnte auch die Überschrift tragen: Wie Labrador „Becks“ die zuckerfreien Hundesmoothies erfand!
Mai 2013: Eines morgens fiel Becks einfach vom Bett. Danach lief er in Schlangenlinien durch die Wohnung. Die Diagnose: Leukämie in Kombination mit einem riesigen Tumor im Darm und unzähligen Metastasen. 7 Tage später war unser Becks tot.

Zuvor gab es keinerlei Anzeichen, null Veränderung im Verhalten oder seinem Aussehen. Topfit und fröhlich. Mit nur 10 Jahren war sein Körper aber innerlich aufgefressen vom Krebs. Becks war etwas ganz besonderes für mich und Stephan. Er war mein erster ganz eigener Hund und unser erster gemeinsamer Hund als Paar. Während andere mit 17 Jahren für den Führerschein sparten, ging ich im Biergarten bedienen, um mir zum 18. einen Hund zu kaufen. In unserer ganzen Studentenzeit war Becks unser treuster Begleiter. Alle witzelten, dass Becks unser Kind sei. Und so war es irgendwie auch. Mit der traurigen Tatsache, dass – typisch Studenten eben – das Geld nicht ganz so flüssig saß und wir daher günstiges Trockenfutter vom Drogeriemarkt fütterten.
15 Jahre später muss ich auch sagen, dass die Informationen zum Thema Fut ter nicht annähernd auf dem Niveau von heute waren. Zuckerfrei? Rohstoffe in Lebensmittelqualität? Frei von künstlichen Zusatzstoffen? Solche Werbesprüche kannten wir nicht. Wir machten uns auch nicht ganz so viele Gedanken über die Art der Fütterung. Wir selbst ernährten uns doch auch fast ausschließlich von Nudeln mit fertiger Tomatensoße oder Tiefkühlpizza. Die Zeiten waren anders. Das Bewusstsein für Ernährung als wichtigste Grundlage für ein gesundes Leben schlichtweg nicht vorhanden. Kochten wir uns Nudeln, kochten wir auch Becks eine Portion mit. Er liebte Nudeln. Für Nudeln und Windbeutel gefüllt mit Sahne tat Becks alles. An dem Tag an dem er starb kochten wir ihm nochmal Nudeln – aber er fraß sie nicht. Da wussten wir, dass unsere gemeinsame Zeit vorbei war.

Als die Tierärztin uns mit den Worten „Der Hund hat Leukämie“ mitteilte, dass Becks keine Überlebenschance mehr hatte, waren wir bereits beide Vollverdiener und wir hätten unser gesamtes Geld in seine Heilung investiert. Aber es war viel zu spät. Der Krebs hatte sich durch seinen ganzen Körper gefressen. Uns zog es den Boden unter den Füßen weg. Unser Becks. In den Tagen nach seinem Tod googelte ich von morgens bis abends. Ich konnte das Gefühl nicht abschütteln, dass ich für seinen Tod verantwortlich war. In Hundeforen las ich von den verschiedensten Theorien zum Thema Krebs bei Hunden. Da wurde mir auch zum ersten Mal wirklich bewusst, dass die Haupttodesursache von Hunden Krebs ist. Wie kann das denn sein? Wie kann so etwas passieren? Unmengen an Theorien zur Ursachenfindung lassen sich im Netz recherchieren: Überzüchtung, Autoabgase, Umwelteinflüsse. Aber immer wieder landet man bei der einen Theorie: „Futter“.
In der Zwischenzeit bin ich überzeugt: Wir haben Becks falsch ernährt! Natürlich kann ich nicht sicher bezeugen, dass er dem Krebs-Schicksal entkommen wäre, hätten wir ihn zuckerfrei und besser ernährt. Natürlich kann ich auch nicht behaupten, er wäre mit besserem Futter 16 Jahre alt geworden. Aber ich kann es auch nicht zu 100 Prozent ausschließen. Und diese Tatsache allein ist ausschlaggebend genug für mich für ein Umdenken in der Hundeernährung zu kämpfen.

Ist uns bewusst wie viel Zucker in dem Futter steckt, das wir füttern?
Ist uns bewusst wie viele künstliche Stoffe den Snacks zugesetzt werden?
Ist uns bewusst, dass nahezu jedes Futter und jeder Snack von Plastik umhüllt ist?
Ist uns bewusst wie furchtbar die Tiere gehalten werden, die letztlich im Hundefutter landen?
Wir sagen: Zucker hat in der Hundeernährung nichts verloren!

Wir selbst ernähren uns um Welten besser, als wir es damals zu unserer Studentenzeit getan haben. Tiefkühlpizza haben wir jedenfalls von unserem Speiseplan gestrichen. Dieses neue Bewusstsein für gesunde Ernährung spiegeln wir auch in der Fütterung unserer Hündin Lou wieder. Erschreckend ist dabei wie schwer das trotzdem immer noch ist! Die Hundefuttermittelindustrie macht es uns Hundeeltern richtig, richtig schwer.

Wir werden in diesem Blog immer wieder das Thema „Deklarationen“ aufgreifen und aufzeigen wie viel Zucker und Unsinn in den Trockenfuttersäcken und blickdichten Dosen steckt. Schaut also mal wieder vorbei. Becks war nicht der Grund warum wie unser SmoothieDog Projekt ins Leben gerufen haben (dazu mehr im nächsten Beitrag), aber er ist der Grund für die Rezeptur aller unser Hundesmoothies:

#Zuckerfrei
#Glutenfrei
#Frei von jeglichen künstlichen Stoffen
#In 100% Lebensmittelqualität aller Rohstoffe

Bis bald
Nelly

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